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Hormon

Ein Hormon (altgr. ορμàν = antreiben) ist ein körpereigener Botenstoff, der in Zellen bestimmter Drüsen (Bauchspeicheldrüse, Hirnanhangsdrüse, Leber, Nebennieren, Schilddrüse, Zirbeldrüse) des Organismus gebildet wird und duch den Blutkreislauf an die gewünschten Stellen des Körpers gelangt, wo es seine spezifische Wirkung entfaltet.

Diese niedermolekularen Verbindungen erfüllen verschiedene Aufgaben. Das Stresshormon Adrenalin beispielsweise. das im Nebennierenmark gebildet wird, lässt den Blutdruck ansteigen. Insulin entsteht in der Bauchspeicheldrüse und senkt den Blutzuckerspiegel. Melatonin wird in der Zirbeldrüse produziert. Es steuert den Tag-Nacht-Rhythmus. Das weibliche Geschlechtshormon Östrogen stellen die Eierstöcke her, das männliche Testosteron die Hoden. Beide Hormone beeinflussen die Fruchtbarkeit, das Östrogen steuert außerdem den Zyklus.

Es gibt wasserlösliche und fettlösliche Hormone.

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