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Thrombozyten

Die Thrombozyten von altgr. thrómbos = Klumpen und kýtos = Höhlung, Wölbung, sind die kleinsten Blutzellen. Diese, auch als Blutblättchen bezeichneten, zellulären Blutbestandteile besitzen keinen Zellkern und spielen eine wesentliche Rolle bei der Blutgerinnung.

Dies geschieht dadurch, dass sie sich bei einer Verletzung  an das umliegende Gewebe des Blutgefäßes anheften oder auch aneinanderheften. Dabei setzen sie gerinnungsfördernde Stoffe frei. Während dessen verändern sie auch ihre Form. Bis das Gefäß verschlossen ist, dauert es etwa vier Minuten.

Die Thrombozyten werden im Knochenmark gebildet. Sie haben einen Durchmesser 1,5 µm bis 3 µm und sehen aus wie kleine, flache Scheiben. Ein gesunder Mensch hat 140.000 bis 360.000 Thrombozyten pro µl Blut. Nach fünf bis neun Tagen werden sie in der Milz abgebaut.

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