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Cellulite

Der korrekte Begriff für die Orangenhaut lautet Cellulite. Der Name Cellulitis führt in die Irre, denn die Endung "-itis" bedeutet in der Medizin "Entzündung". Von einer Entzündung kann jedoch keine Rede sein, die Orangenhaut entsteht so: Nach der Pubertät lockern weibliche Geschlechtshormone das straffe Netzwerk des Bindegewebes. Der Körper bereitet sich so auf eine Schwangerschaft vor. Die Folge: Das Bindegewebe verliert seine Spannkraft. An Hüften, Po und Oberschenkeln lagert sich Fett an. In der Schwangerschaft und Stillzeit soll das Fett als Vorratsdepot dienen. Die Fettzellen breiten sich ungehindert in den weitmaschigen Fasern des Bindegewebes aus. Sie blähen sich auf und werden als Grübchen und Hügel auf der Haut sichtbar. Durch mangelnde Bewegung staut sich Lymphflüssigkeit im Gewebe. Das Bindegewebe leiert dadurch noch stärker aus und bietet weiteren Platz für Fetteinlagerungen. Starker Zigarettenkonsum verengt die Gefäße. Die Durchblutung von Haut und Bindegewebe wird so behindert. Auch schlanke junge Frauen sind betroffen, wenn sie extrem schwaches Bindegewebe geerbt haben. Bei ihnen reicht schon wenig Unterhautfett, um Dellen an Beinen und Po sichtbar zu machen.

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