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Harnsäure

Harnsäure

Die nur schwer wasserlösliche Harnsäure (lat. uric acid) ist ein Stoffwechselendprodukt der teils im Körper gebildeten oder über die Nahrung zugeführten Purine. Sie wird zu 75 Prozent über die Nieren (Urin) und der Rest über Schweiß, Speichel und Darm (Stuhl), täglich bis zu einem Gramm, ausgeschieden. Ihre Konzentration im Blut ist von Alter, Geschlecht und Ernährung abhängig.

Harnsäure wirkt antioxidativ und schützt die Blutgefäße vor Schäden durch oxidative Prozesse. Ist der Harnsäurespiegel allerdings höher als 6,5 Milligramm pro Deziliter, bedingt durch eine ungenügende Ausscheidung oder Überproduktion, spricht man von einer Hyperurikämie. Ein zu niedriger Wert deutet auf eine Lebererkrankung oder eine Purin-Stoffwechselstörung hin.

 

 

 

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