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Schuppen

Etwa dreißig Prozent der Frauen und zwanzig Prozent der Männer schlagen sich mit Kopfschuppen herum.

Die Oberhaut der Kopfhaut wird ständig abgeschuppt, wie die der übrigen Körperoberfläche. Normalerweise sind die abgestoßenen Schüppchen winzig klein und so gut wie unsichtbar. Mindestens 500 müssen zusammenkleben, damit das menschliche Auge sie erkennen kann.

Verantwortlich für Kopfschuppen ist die Neigung zu einer gestörten, vermehrten Talgproduktion (Seborrhoe). In dieser fettigen Umgebung gedeiht außerdem der Hefepilz Pityrosporum ovale besonders gut. Er produziert Stoffe, die das Talgdrüsensekret zu hautreizenden Fettsäuren und Lipoperoxiden umwandeln. Die Kopfhaut wird chronisch gereizt und reagiert mit gesteigerter Zellbildung. Diese verkleben mit Schweiß und Talg: Große blättrige Schuppen entstehen.

Starker Juckreiz lässt die Betroffenen kratzen. So gelangen neue Keime auf die Kopfhaut – ein Teufelkreis entsteht. Mit speziellen Shampoos, Tinkturen oder Pasten aus der Apotheke, läßt sich der Pilz Pityrosporum ovale bekämpfen. Die Präparate enthalten antimikrobielle Substanzen wie Ketoconazol, Clotrimazol oder Bifonazol.

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